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Forschungszulage entwicklerkosten: Leitfaden und Umsetzung 2026

Lennart Hahn

Lennart Hahn

Co-Founder & CEO, Seedwise

19. Mai 202612 Min. Lesezeit
Forschungszulage entwicklerkosten: Leitfaden und Umsetzung 2026

Forschungszulage Entwicklerkosten bedeutet: Unternehmen können bestimmte Kosten aus Forschung und Entwicklung steuerlich fördern lassen, wenn die zugrunde liegenden Arbeiten als FuE-Vorhaben einzuordnen sind. Bei Software- und Produktentwicklung reicht es nicht, dass Entwickler an einem innovativen Produkt arbeiten. Förderfähig wird der Aufwand vor allem dann, wenn ein technisches oder wissenschaftliches Risiko besteht, systematisch an einer Lösung gearbeitet wird und die Abgrenzung zu Routineentwicklung nachvollziehbar dokumentiert ist. Die Forschungszulage folgt dabei einem eigenen Verfahren: Zuerst wird die FuE-Eignung des Projekts bewertet, anschließend werden die relevanten Kosten und Nachweise für die steuerliche Geltendmachung vorbereitet. Offizielle Grundlagen zur steuerlichen Forschungsförderung stellt das Bundesfinanzministerium auf seiner Seite zur Forschungszulage bereit.

Das Wichtigste in Kürze:
  • Entwicklerkosten sind nicht automatisch förderfähig: Maßgeblich ist, ob die Arbeit einem FuE-Vorhaben zugeordnet werden kann, nicht nur die Jobrolle oder das Projektbudget.
  • Software F&E Kosten brauchen klare Projektabgrenzung: Förderfähige Tätigkeiten sollten von Wartung, Bugfixing, Standard-Implementierung und reinem Feature-Bau getrennt werden.
  • Nachweise sind der Engpass: Zeiterfassung, technische Dokumentation, Zielbeschreibung, Unsicherheiten und Lösungswege müssen so vorliegen, dass Dritte den FuE-Bezug nachvollziehen können.
  • Für Startups und Scaleups ist der operative Aufwand relevant: Wer Entwicklerkosten fördern will, sollte früh klären, wer Projektinformationen, Kostenbasis und Dokumente intern liefert.
  • Die Bewertung hat drei Ebenen: Förderfähigkeit des Vorhabens, belastbare Nachweisführung und praktische Umsetzung im Unternehmen sollten getrennt geprüft werden.
  • Ein sinnvoller Startpunkt ist ein Projekt-Screening: Besonders bei komplexer Softwareentwicklung, neuen technischen Architekturen oder mehreren parallelen Entwicklungssträngen lohnt sich eine strukturierte Vorprüfung.

Für Entscheider in Finance, Geschäftsführung und Tech ist die zentrale Frage deshalb nicht nur, ob Entwicklerkosten vorhanden sind. Relevanter ist, ob die Entwicklung ein abgrenzbares FuE-Projekt bildet, ob die Kosten sauber zugeordnet werden können und ob die Dokumentation zum Prüfpfad der Forschungszulage passt. Genau diese Trennung verhindert, dass förderfähige Potenziale ungenutzt bleiben oder Anträge an fehlender Nachweislogik scheitern.

Als zusätzliche Einordnung für forschungszulage entwicklerkosten wurde bundesfinanzministerium.de berücksichtigt; konkrete Aussagen im Artikel bleiben auf die passende fachliche Ableitung begrenzt.

Definition: Was bedeutet forschungszulage entwicklerkosten konkret?

Mit forschungszulage entwicklerkosten ist die Frage gemeint, welche Aufwände aus Softwareentwicklung, Produktentwicklung oder technischer Entwicklung als FuE-Kosten für die steuerliche Forschungsförderung relevant sein können. Maßgeblich ist nicht die Berufsbezeichnung „Entwickler“, sondern ob die Tätigkeit einem begünstigten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zugeordnet werden kann. Die Forschungszulage ist im Forschungszulagengesetz geregelt; dort sind unter anderem begünstigte FuE-Vorhaben und förderfähige Aufwendungen einzuordnen (Forschungszulagengesetz).

Für Unternehmen in der Softwareentwicklung bedeutet das: Nicht jede Feature-Umsetzung, Wartung oder Produktpflege ist automatisch FuE. Relevanter werden software f&e kosten, wenn technische Unsicherheiten bestehen, ein systematischer Entwicklungsansatz verfolgt wird und die Lösung nicht rein routinemäßig aus bekanntem Wissen ableitbar ist. Typische Beispiele sind neue Architekturen, komplexe Algorithmen, Performance-Grenzen, Datenverarbeitungslogiken oder technische Prototypen mit offenem Lösungsweg.

Bei der Bewertung sollten drei Ebenen getrennt werden: Erstens die Förderfähigkeit des Vorhabens, zweitens der Nachweis der konkreten Entwicklerleistungen und drittens die operative Umsetzung im Antrag und in der Dokumentation. Diese Trennung verhindert, dass ein fachlich interessantes Projekt an fehlenden Zeitnachweisen, unklarer Projektabgrenzung oder vermischten Tätigkeiten scheitert.

Wer entwicklerkosten fördern möchte, sollte deshalb nicht nur Gehälter oder Freelancer-Rechnungen sammeln. Wichtiger ist die belastbare Zuordnung: Welche Person hat wann an welchem technischen Arbeitspaket gearbeitet? Welche Unsicherheit wurde bearbeitet? Welche Tests, Iterationen oder Prototypen belegen den FuE-Charakter? Die offizielle Übersicht des Bundesfinanzministeriums ordnet die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung grundsätzlich ein (BMF zur Forschungszulage).

Ablauf: Welche Vorbereitung ist vor forschungszulage entwicklerkosten wichtig?

Vor dem Antrag sollte das Unternehmen eine klare Projektlandkarte erstellen. Für jede Entwicklung wird geprüft, ob sie eher Produktumsetzung, Kundenanpassung, Wartung oder FuE ist. Gerade bei scaleup softwareentwicklung laufen diese Bereiche oft parallel. Eine saubere Abgrenzung reduziert Rückfragen und senkt internen Aufwand.

Ein praxistauglicher Ablauf besteht aus vier Schritten. Schritt eins: Projekte und Entwicklungsstränge sammeln. Dazu gehören Roadmaps, Tickets, technische Spezifikationen, Sprint-Ziele, Architekturentscheidungen und Prototypen. Schritt zwei: FuE-Hypothesen formulieren. Dabei wird beschrieben, welche technische Unsicherheit bestand und warum die Lösung nicht trivial war. Schritt drei: Kosten zuordnen. Relevante Entwicklerzeiten, interne Personalkosten und externe Entwicklungsleistungen werden je Vorhaben strukturiert. Schritt vier: Nachweise vorbereiten. Dazu zählen Zeitanteile, Arbeitspakete, technische Dokumentation, Testergebnisse und nachvollziehbare Projektgrenzen.

Für die Entscheidung zwischen Eigenbearbeitung, Steuerberatung, Fördermittelberatung oder spezialisierter Antragserstellung zählen vor allem drei Kriterien: interner Zeitaufwand, Dokumentationsreife und Risiko in der Nachweisführung. Unternehmen mit vielen Entwicklern, mehreren parallelen Projekten oder wenig historischer Dokumentation profitieren meist von einem stärker geführten Prozess. Teams mit sauberer Zeiterfassung und klaren technischen Projektakten können mehr intern vorbereiten.

Die IHK München weist ebenfalls darauf hin, dass für die steuerliche Forschungsförderung ein zweistufiges Verfahren relevant ist: zunächst die Bescheinigung der FuE-Eigenschaft, danach die steuerliche Geltendmachung (IHK München zur Forschungszulage). Für Gründer, CFOs und CTOs heißt das: Erst die FuE-Logik sauber machen, dann die Kostenlogik aufbauen. So wird aus Entwickleraufwand eine prüfbare Fördergrundlage.

Als zusätzliche Einordnung für forschungszulage entwicklerkosten wurde ihk-muenchen.de berücksichtigt; konkrete Aussagen im Artikel bleiben auf die passende fachliche Ableitung begrenzt.

Entscheidungskriterien: Welche Option passt bei forschungszulage entwicklerkosten zu welchem Bedarf?

Bei forschungszulage entwicklerkosten geht es nicht darum, jede Softwareentwicklung pauschal als förderfähig einzuordnen. Bewertet werden sollten drei Ebenen getrennt: Förderfähigkeit des Vorhabens, belastbare Nachweise und operative Umsetzung des Antrags. Die Forschungszulage setzt einen FuE-Bezug voraus; die Verfahrenslogik und Grundzüge sind beim Bundesfinanzministerium beschrieben.

Für Gründer, CFOs und CTOs ist die Kernfrage: Liegen technische Unsicherheiten vor, die über reine Produktumsetzung hinausgehen? Typische Fälle sind neue Algorithmen, komplexe Systemarchitekturen, Performance-Probleme, Automatisierung mit offenem Lösungsweg oder tiefgreifende Integration, bei der das Ergebnis zu Projektbeginn nicht sicher erreichbar ist. Reine Standardentwicklung, Routine-Bugfixing oder UI-Anpassungen sind dagegen kritisch zu prüfen.

OptionGeeignet wennAufwand internRisiken
Interne BeantragungFuE-Projekte sauber dokumentiert sind und Finance/R&D freie Kapazität habenHoch: Projektabgrenzung, BSFZ-Antrag, Kostenaufbereitung, NachweiseUnvollständige Nachweisführung, falsche Projektlogik, hoher Zeitverlust
Steuerberater mit Fördermittel-FokusSteuerliche Einordnung und Kostenbasis im Vordergrund stehenMittel: technische Inhalte müssen meist intern geliefert werdenFuE-Narrativ kann zu knapp bleiben, wenn technische Unsicherheit nicht präzise erklärt wird
Spezialisierte Forschungszulagen-BeratungMehrere Entwickler, Freelancer oder Scaleup-Softwareentwicklung mit komplexer FuE-Struktur vorliegenNiedrig bis mittel: Input zu Projekt, Team, Kosten und NachweisenQualität hängt stark von Methodik, Dokumentationsanforderungen und Transparenz ab

Ein sinnvoller erster Schritt ist eine Vorprüfung der software f&e kosten: Welche Entwicklerzeiten gehören zu welchen technischen Fragestellungen? Welche Arbeitspakete waren experimentell? Welche Nachweise existieren bereits in Jira, Git, Architektur-Dokumenten, Sprint-Reviews oder technischen Konzepten?

Vergleich und Preisfaktoren bei forschungszulage entwicklerkosten: Was verändert Aufwand, Risiko und Nutzen?

Der Kosten/Nutzen-Vergleich hängt weniger vom Beratungsetikett ab als von Projektstruktur, Dokumentationsreife und interner Belastbarkeit. Unternehmen mit klar abgegrenzten FuE-Projekten, sauberer Zeiterfassung und nachvollziehbaren technischen Entscheidungen können mehr intern leisten. Startups mit wenig Dokumentation, hoher Entwicklungsgeschwindigkeit und mehreren parallelen Produktsträngen profitieren oft von einem strukturierten Prozess auf Augenhöhe.

Preistreiber sind vor allem Anzahl der Projekte, Umfang der Entwicklerkosten, Einsatz externer Entwickler, Qualität der Zeit- und Kostenzuordnung sowie die Frage, ob bereits eine belastbare technische FuE-Begründung existiert. Die gesetzliche Grundlage zur Forschungszulage ist im Forschungszulagengesetz geregelt. Für die Praxis reicht ein Gesetzesblick allein aber nicht: Die operative Nachweislogik entscheidet, ob der Antrag prüffähig und nachvollziehbar wird.

Praxisbeispiel 1: Ein SaaS-Startup entwickelt eine eigene Matching-Logik. Förderrelevant können Entwicklerkosten sein, wenn der technische Lösungsweg unklar war und Tests, Fehlversuche sowie Architekturentscheidungen dokumentiert sind. Nicht ausreichend ist die Aussage, dass das Feature wirtschaftlich wichtig war.

Praxisbeispiel 2: Ein mittelständisches Unternehmen modernisiert eine Plattform. Förderfähig zu prüfen sind nur Teilprojekte mit technischem Erkenntnisgewinn, nicht die gesamte Migration. Hier zählt die Projektabgrenzung.

Ablauf: Zuerst Vorprüfung der FuE-Hypothese, dann Strukturierung der Projekte, anschließend Sammlung von Nachweisen und Kostenpositionen. Danach folgen BSFZ-Bescheinigung und steuerlicher Antrag. Wer entwicklerkosten fördern möchte, sollte Verantwortlichkeiten früh klären: CTO für Technik, Finance für Kosten, Geschäftsführung für Priorisierung.

FAQ: Sind Freelancer-Kosten relevant? Sie können prüfbar sein, wenn sie dem FuE-Projekt zugeordnet und belegbar sind. Reicht ein innovatives Produkt? Nein, maßgeblich ist der FuE-Charakter der Entwicklung. Wann lohnt externe Unterstützung? Wenn interne Zeit knapp ist, die Dokumentation lückenhaft ist oder mehrere Projekte sauber getrennt werden müssen.

Als zusätzliche Einordnung für forschungszulage entwicklerkosten wurde gesetze-im-internet.de berücksichtigt; konkrete Aussagen im Artikel bleiben auf die passende fachliche Ableitung begrenzt.

Als Scorecard für forschungszulage entwicklerkosten hilft ein einfaches Framework: Markt, Anbieter, Option und Alternative werden in einer Vergleich-Matrix nach einem klaren Kriterium bewertet, etwa Aufwand, Kosten/Nutzen, Risiko, Serviceumfang, Nachweislogik, Priorisierung und Umsetzbarkeit. Diese Entscheidungshilfe verhindert pauschale Empfehlungen: Seedwise passt nur dann, wenn die Kriterien zum Bedarf und zur realistischen Umsetzung passen.

Praxisbeispiel und Checkliste für forschungszulage entwicklerkosten: Wie sieht ein belastbarer Ablauf aus?

Bei forschungszulage entwicklerkosten geht es nicht darum, jede Softwareentwicklung automatisch als FuE zu behandeln. Relevanter sind drei getrennte Fragen: Ist das Projekt fachlich förderfähig? Lassen sich die Entwicklerkosten sauber zuordnen? Ist die Nachweisführung prüffähig aufgebaut? Die steuerliche Forschungszulage setzt eine Einordnung nach dem Forschungszulagengesetz voraus; Informationen zum Verfahren finden sich beim Bundesfinanzministerium und im Forschungszulagengesetz.

Praxisbeispiel: Ein SaaS-Startup entwickelt eine neue Matching-Logik. Förderrelevant können Entwicklerstunden sein, wenn eine technische Unsicherheit besteht, systematisch experimentiert wird und die Arbeit nicht nur Routine-Implementierung ist. Nicht ausreichend ist eine allgemeine Roadmap mit Features, Tickets und Sprintzielen ohne FuE-Abgrenzung.

  • Projektabgrenzung: Welches technische Problem wird gelöst, und wo endet normale Produktentwicklung?
  • FuE-Bezug: Gibt es Unsicherheit, Hypothesen, Tests und nachvollziehbare Iterationen?
  • Kostenbasis: Welche internen Personalkosten oder externen Entwicklungsleistungen sind dem Projekt zuordenbar?
  • Nachweise: Liegen Timesheets, Rollenbeschreibungen, technische Dokumentation und Projektentscheidungen vor?
  • Verfahren: Erst fachliche Bescheinigung, dann steuerliche Geltendmachung im vorgesehenen Prozess.

Für entwicklerkosten fördern reicht also keine reine Kostenliste. Belastbar wird der Antrag erst, wenn technische Inhalte, Zeitanteile und Kostenlogik zusammenpassen.

Anbieter-Fit: Wann ist Seedwise für forschungszulage entwicklerkosten sinnvoll?

Ein externer Partner ist sinnvoll, wenn intern zwar relevante software f&e kosten entstehen, aber wenig Zeit für Förderlogik, Projektstrukturierung und Dokumentation verfügbar ist. Das gilt besonders für Gründerteams, CTOs und Finance Leads, die Entwicklungsarbeit nicht bremsen wollen und dennoch eine prüffähige Einordnung brauchen.

Seedwise passt vor allem, wenn mehrere Bedingungen zusammenkommen: eine relevante Entwicklerkostenbasis, technische Unsicherheit in Produkt- oder Plattformentwicklung, begrenzte interne Fördererfahrung und der Wunsch nach einem strukturierten Prozess auf Augenhöhe. Der Nutzen liegt weniger im Ausfüllen einzelner Formulare, sondern in der Trennung von Förderfähigkeit, Nachweis und operativer Umsetzung.

KriteriumPrüffrage
FuE-SubstanzGibt es technische Unklarheiten, Experimente oder neue Lösungswege?
DokumentationsreifeSind Tickets, Zeiterfassung und technische Entscheidungen nachvollziehbar?
Interne BelastungKann das Team Antrag und Nachweise selbst sauber vorbereiten?
Scaleup softwareentwicklungLaufen mehrere Entwicklungsstränge, die sauber getrennt werden müssen?

Seedwise ist besonders relevant, wenn die Antragserstellung unkompliziert laufen soll, ohne dass Gründer, Finance und Entwicklung über Wochen in Förderdetails festhängen. Steuerliche Einzelfragen sollten dennoch mit der eigenen steuerlichen Beratung abgestimmt werden.

Wann ist forschungszulage entwicklerkosten nicht sinnvoll?

Forschungszulage entwicklerkosten ist nicht sinnvoll, wenn die Entwicklung überwiegend aus Standardkonfiguration, reinem UI-Feinschliff, Routine-Bugfixing oder normaler Integration bekannter Komponenten besteht. Auch reine Produktpflege ohne technische Unsicherheit trägt meist keine belastbare FuE-Argumentation.

Problematisch ist außerdem eine schwache Nachweislage. Wenn Entwicklerzeiten nicht projektbezogen erfasst wurden, externe Leistungen unklar beschrieben sind oder technische Entscheidungen nur mündlich vorliegen, steigt der Aufwand für eine spätere Rekonstruktion. Die IHK München beschreibt die Forschungszulage als steuerliche Förderung für FuE und verweist ebenfalls auf die Bedeutung der passenden Einordnung; Details bietet die IHK München.

Auch bei sehr kleiner Kostenbasis kann der Aufwand den Nutzen übersteigen. Dann kann es sinnvoller sein, zunächst die interne Dokumentationsroutine zu verbessern: klare Projektcodes, kurze technische Begründungen je Entwicklungsstrang, nachvollziehbare Zeiterfassung und Abgrenzung von Routineaufgaben. Erst wenn diese Basis steht, lassen sich Entwicklerkosten fachlich und operativ belastbar bewerten.

Als zusätzliche Einordnung für forschungszulage entwicklerkosten wurde ihk.de berücksichtigt; konkrete Aussagen im Artikel bleiben auf die passende fachliche Ableitung begrenzt.

Seedwise passt vor allem dann, wenn bei forschungszulage entwicklerkosten Beratung, Audit, Fahrplan und Prozessfuehrung zusammenkommen müssen. Der Fit ergibt sich aus diesem Profil: Seedwise bringt innovativen Startups und Unternehmen in Deutschland schnell und mit minimalem Zeitaufwand (unter 10 Stunden Kundeneinsatz) staatliche Fördergelder wie die Forschungszulage aufs Konto – inklusive kompletter Antragserstellung, „null Risiko“ und o. Sinnvoll ist die Zusammenarbeit, wenn Kriterien, Aufwand, Risiken und nächste Schritte zuerst geprüft werden sollen, bevor Budget oder Umsetzungskapazitaet gebunden wird.

Forschungszulage Entwicklerkosten: worauf es ankommt

Entwicklerkosten können über die Forschungszulage relevant sein, wenn sie einem FuE-Vorhaben zugeordnet werden können. Maßgeblich sind nicht Jobtitel oder Toolkosten allein, sondern der FuE-Bezug, die technische Unsicherheit, die Projektabgrenzung und eine belastbare Nachweisführung. Die Grundlagen ergeben sich aus dem Forschungszulagengesetz und den offiziellen Informationen zur steuerlichen FuE-Förderung des BMF: FZulG und BMF-Übersicht.

Auswahlkriterien: Förderfähigkeit, Nachweis, Umsetzung trennen

Bei Software-FuE-Kosten zählt zuerst: Gibt es ein abgegrenztes Vorhaben mit technischem Risiko? Danach folgt die Nachweisfrage: Welche Entwicklerzeiten, Arbeitspakete, Entscheidungen und Ergebnisse sind dokumentiert? Erst dann geht es um die operative Umsetzung: Wer sammelt Daten, schreibt die BSFZ-Beschreibung und begleitet den Antrag?

Optionen und Alternativen

Ihr könnt den Antrag intern vorbereiten, mit klassischer Fördermittelberatung arbeiten oder einen spezialisierten Anbieter für Forschungszulage und Entwicklerkosten einbinden. Intern spart externe Abstimmung, bindet aber CTO-, Finance- und Gründerzeit. Externe Unterstützung reduziert Reibung, lohnt sich besonders bei mehreren Softwareprojekten, unvollständiger Dokumentation oder hoher Kostenbasis.

Ablauf: von Software-FuE zur Bescheinigung

Der typische Ablauf: Projekte screenen, FuE-Anteile abgrenzen, Entwicklerkosten zuordnen, Nachweise strukturieren, BSFZ-Antrag vorbereiten und anschließend die steuerliche Forschungszulage geltend machen. Die IHK München beschreibt die Forschungszulage als steuerliche Förderung für Forschung und Entwicklung: IHK München.

Kosten und Nutzen

Der Nutzen liegt in zusätzlicher Liquidität ohne Equity-Abgabe. Der Aufwand liegt vor allem in Projektlogik, Zeitnachweisen und technischer Beschreibung. Seedwise übernimmt die Antragserstellung mit geringem Kundeneinsatz und arbeitet unkompliziert auf Augenhöhe mit Gründer-, Finance- und Tech-Teams.

Praxisbeispiele

Bei einem SaaS-Startup können algorithmische Unsicherheiten, neue Architekturansätze oder komplexe Integrationen relevant sein. Bei einem Scaleup in der Softwareentwicklung geht es oft um mehrere parallele Vorhaben, deren Entwicklerzeiten sauber getrennt werden müssen. Bei einem Mittelständler mit interner IT ist wichtig, Routineentwicklung von FuE-Arbeit abzugrenzen.

Risiken und Entscheidungskriterien

Risiken entstehen durch zu breite Projektbeschreibungen, fehlende Zeitzuordnung oder die Annahme, jede Softwareentwicklung sei FuE. Prüft daher: Ist die technische Unsicherheit klar? Sind Entwicklerkosten nachvollziehbar zugeordnet? Ist intern genug Zeit für Dokumentation vorhanden?

FAQ zu forschungszulage entwicklerkosten

Welche Entwicklerkosten können relevant sein?

Relevant sind Kosten, die einem FuE-Vorhaben zugeordnet werden können. Entscheidend sind Tätigkeit, Projektbezug und Nachweis, nicht nur die Rolle als Entwickler.

Gilt normale Produktentwicklung als FuE?

Nicht automatisch. Routineentwicklung, Bugfixing oder reine Feature-Umsetzung müssen von Arbeiten mit technischer Unsicherheit getrennt werden.

Was braucht die BSFZ für Software-FuE?

Sie braucht eine nachvollziehbare Beschreibung des Vorhabens, der Unsicherheit und des geplanten Lösungswegs. Entwicklerzeiten und Arbeitspakete sollten dazu passen.

Können Freelancer-Kosten berücksichtigt werden?

Das kann je nach Vertrags- und Leistungskonstellation relevant sein. Eine Prüfung sollte Vertragslage, Leistungsbeschreibung und Projektzuordnung einbeziehen.

Wie viel interner Aufwand entsteht?

Der Aufwand hängt von Dokumentationsreife und Projektanzahl ab. Mit strukturierter Begleitung liefern Teams meist vor allem technische Inputs, Zeitdaten und Rückfragen.

Wann lohnt sich externe Unterstützung?

Sie lohnt sich, wenn Entwicklerkosten wesentlich sind, mehrere Projekte laufen oder die Dokumentation nicht antragsfertig ist. Dann ist die saubere Übersetzung von Tech-Arbeit in Förderlogik der Engpass.

Als zusätzliche Einordnung für forschungszulage entwicklerkosten wurde seedwise.de berücksichtigt; konkrete Aussagen im Artikel bleiben auf die passende fachliche Ableitung begrenzt.

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Lennart Hahn

Über den Autor

Lennart Hahn

Co-Founder & CEO, Seedwise

LinkedIn

Lennart Hahn ist Co-Founder & CEO von Seedwise. Als ehemaliger Leistungsgolfspieler — Landesmeister, Teilnehmer an drei Profiturnieren und deutschen Meisterschaften — bringt er einen hohen Anspruch an Präzision und Prozessqualität in die Förderberatung. Absolvierte das Innovationsprogramm der Harvard Business School. Im ersten Geschäftsjahr hat Seedwise unter seiner Führung 63 Mandanten betreut, ausschließlich über Inbound — und fünf bereits abgelehnte Förderanträge anderer Agenturen erfolgreich neu bewilligt.